Das österreichische Genrekino kennt keine Helden, keine Hoffnung und keine tröstlichen Enden. Stattdessen dominieren Antihelden, Morbidität und radikale Konfrontation. Von Haneke bis Franz und Fiala beleuchtet dieses Essay Filme, die nicht unterhalten, sondern den Spiegel vorhalten.
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Hellraiser gilt als Klassiker des Body-Horror, doch Clive Barkers Werk von 1987 ist mehr als reine Schockästhetik. Diese Analyse untersucht, wie der Film Schmerz und Lust verknüpft, konservative Moralpolitik der Thatcher- und Reagan-Ära unterläuft und eine Mythologie schuf, die das Horrorkino nachhaltig prägte. Von den Cenobiten bis zum Würfel: Warum Hellraiser bis heute wirkt, ohne je Mainstream zu werden.
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Der Abschluss der Trilogie beleuchtet die gesellschaftliche Transformation des Satanismus von der medialen Inszenierung Anton LaVeys bis zur hochpolitischen „Satanic Panic 3.0“. Der Artikel analysiert, wie historische Kriminalfälle und popkulturelle Kontroversen instrumentalisiert wurden, um das Bild eines „satanischen Täters“ zu konstruieren, und wie dieses Narrativ heute von politischen Akteuren weltweit als moralische Waffe und Kontrollinstrument genutzt wird.
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Hollywoods Dämonenmaschine im Fokus. Wie das US-Kino die religiöse Urangst vor dem Teufel als Massenware industrialisierte und dabei zwischen psychologischer Dekonstruktion und religiöser Bestätigung schwankt.
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Analyse des religiösen Horrors. Wie Filme wie «Hagazussa» oder «Akelarre» den Teufel nicht als Wesen, sondern als psychologisches Echo religiöser Angst und gesellschaftlicher Kontrolle inszenieren.
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Analyse des Low-Budget-Horrors «They Look Like People». Wie Regisseur Perry Blackshear mit einer RED-Kamera, natürlichem Licht und Freunden vor der Kamera eine prophetische Geschichte über Paranoia, mentale Gesundheit und die Fragilität des Vertrauens erzählt.
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New French Extremity Filme sind radikale Werke des französischen Kinos zwischen den 1990ern und 2010. Brutal, künstlerisch und voller Kontroversen. Nichts für schwache Nerven.
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«Man fühlt sich von einem Film auf eine gute oder schlechte Weise berührt oder man reagiert stark auf etwas, das völlig künstlich ist, auf eine Imitation des Lebens. Aber diese Nachahmung des Lebens, die man auf der Leinwand sieht, kann einen fast so berühren, als wäre sie echt.»
— Gaspar Noé
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«Alles entspringt etwas sehr Persönlichem - ich werde Ihnen nicht sagen, was, aber ich kann Ihnen sagen, dass ich überall in meinen Filmen bin. Keiner von ihnen ist autobiografisch, aber alles entspringt etwas, das ich in mir habe.»
— Julia Ducournau
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