Hellraiser gilt als Klassiker des Body-Horror, doch Clive Barkers Werk von 1987 ist mehr als reine Schockästhetik. Diese Analyse untersucht, wie der Film Schmerz und Lust verknüpft, konservative Moralpolitik der Thatcher- und Reagan-Ära unterläuft und eine Mythologie schuf, die das Horrorkino nachhaltig prägte. Von den Cenobiten bis zum Würfel: Warum Hellraiser bis heute wirkt, ohne je Mainstream zu werden.
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Der Abschluss der Trilogie beleuchtet die gesellschaftliche Transformation des Satanismus von der medialen Inszenierung Anton LaVeys bis zur hochpolitischen „Satanic Panic 3.0“. Der Artikel analysiert, wie historische Kriminalfälle und popkulturelle Kontroversen instrumentalisiert wurden, um das Bild eines „satanischen Täters“ zu konstruieren, und wie dieses Narrativ heute von politischen Akteuren weltweit als moralische Waffe und Kontrollinstrument genutzt wird.
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Hollywoods Dämonenmaschine im Fokus. Wie das US-Kino die religiöse Urangst vor dem Teufel als Massenware industrialisierte und dabei zwischen psychologischer Dekonstruktion und religiöser Bestätigung schwankt.
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Analyse des religiösen Horrors. Wie Filme wie «Hagazussa» oder «Akelarre» den Teufel nicht als Wesen, sondern als psychologisches Echo religiöser Angst und gesellschaftlicher Kontrolle inszenieren.
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