Über Alveric
Dies ist kein redaktionelles Angebot, sondern ein persönlicher Blog.
Ich schreibe über Filme, vorzugsweise Horror. Nicht über das, was gefällt, sondern über das, was bleibt.
Erste Begegnungen mit dem Unheimlichen
Mit acht Jahren sah ich A Nightmare on Elm Street und hatte danach lange Angst vor Horrorfilmen. Umso prägender war es, als ich mit etwa elf Jahren Terminator und Race with the Devil entdeckte. Diese Filme waren zwar keine klassischen Horrorwerke, doch sie zeigten mir eine dunklere und kompromisslosere Seite des Kinos.
Vom Metal zum Horror
Wirklich angezogen fühlte ich mich erst in meinen Teenagerjahren, als ich den Death Metal für mich entdeckte. Die Linie zwischen Death Metal und Horrorfilm ist dünn. Beide arbeiten mit Tabubrüchen, beunruhigenden Bildern und einer eigenen Radikalität. Während Thriller oder Action für mich bald nur noch Pathos boten, öffnete der Horror neue Türen. Er war ungeschönt und kompromisslos und stellte Fragen nach Gesellschaft, Macht und Moral.
Gesellschaft und Politik
Horror ist für mich niemals nur Unterhaltung. Er ist ein Spiegel der Ängste und Widersprüche unserer Zeit. In meinen Analysen verknüpfe ich filmische Themen daher bewusst mit sozialen und politischen Fragen. Ich hinterfrage Machtstrukturen, gesellschaftliche Normen und die Logik der Grosskonzerne, die unser digitales Leben bestimmen. Dieser Blog ist ein Ort für kritische Auseinandersetzung, frei von Algorithmen und kommerziellen Interessen.
Inspiration durch Texte
Geprägt wurde ich auch durch meine Lektüre. Von Philosophen wie Nietzsche, Cicero und Sartre übernahm ich Denkanstösse zu Freiheit, Schuld und Ethik. Literarische Autoren wie Lautréamont zeigten mir die Radikalität des Wortes und wie Sprache selbst zum Schockmoment werden kann. Diese beiden Stränge führten mich immer tiefer zum Horror, weil er Denken und Erschüttern miteinander verbindet.
Schreiben als Leidenschaft
Schon als Kind begann ich zu schreiben. Zuerst entstanden Gedichte, Songtexte und kleine Geschichten, später kamen Rezensionen hinzu. Schreiben war für mich von Anfang an Leidenschaft und nicht bloss ein Hobby. Mit MySpace entdeckte ich die Möglichkeit, Texte mit Bildern zu verbinden und einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ab da nutzte ich jede Gelegenheit, um Blogs zu führen und meine Stimme im Netz zu schärfen.
Filmischer Hintergrund
Ich war Gründungsmitglied des Podcasts Filmfenster, der heute Lueg Mau! heisst. Ausserdem führte ich ein internationales Online-Metal-Magazin sowie zwei persönliche Blogs. Ich sang in der Death-„n“-Roll-Band ProXimA, wo ich rund 90 Prozent der Lyrics schrieb. Auch als Webdesigner mit PC- und Mac-Support und in der Gestaltung visueller Identitäten war ich tätig. Diese Erfahrungen prägten meinen Zugang zu Kunst, Medien und letztlich auch zum Film.
Bewusst ohne kommerzielle Netzwerke
Ich verzichte bewusst auf profitorientierte Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram oder X. Auch sogenannte Share Buttons und andere externe Dienste, die auf Datensammlung ausgerichtet sind, kommen auf dieser Seite nicht zum Einsatz. Statt auf algorithmisch gesteuerte Reichweite setze ich auf das dezentrale Fediverse und das Small Web. Du findest mich für den direkten Austausch auf Mastodon oder gelegentlich auf Bluesky.
Technologie und Souveränität
Mein Rückzug aus den grossen Netzwerken bedeutet keine Flucht vor der Moderne. Ich nutze künstliche Intelligenz (Lumo, Euria) bewusst als Werkzeug, um meine Texte zu korrigieren und in eine leserliche Struktur zu bringen. Für mich ist das kein Widerspruch zum Small Web, sondern ein Ausdruck von Autonomie: Ich entscheide selbst, welche Tools mir dabei helfen, meine rein menschlichen Gedanken ohne algorithmische Verzerrung zu veröffentlichen. So bleibt dieser Blog ein Ort für präzise Analysen handgemacht im Geist, unterstützt durch die Technik unserer Zeit.
«Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.»
Nietzsche, Also sprach Zarathustra